Herren I: Leider kein Erfolgserlebnis für den HCE

In einem teilweise wilden, aber dennoch fairen Spiel verliert der HCE mit 24:30 gegen den ESV Freiburg.

Das gesamte Spiel war beidseitig geprägt von vielen technischen Fehlern. Der HCE versuchte sich über lange Zeit mit einer offenen Abwehr mit zwei bis drei vorgezogenen Deckungsspielern. Auf Dauer konnte Emmendingen diese Abwehrformation allerdings aufgrund fehlender Laufbereitschaft nicht stabil stellen. 

In der ersten Halbzeit spielte der HCE im Ansatz ein sehr gutes Umschaltspiel, konnte sich durch einige technische Fehler aber nicht selbst belohnen. Im aufgebauten Angriff zeigte man ebenso vielversprechende Ansätze, dort scheiterte es dann oftmals an der fehlenden Routine, den nächsten freien Mann zu finden und die Situation klug zu Ende zu spielen.

Das Ergebnis war am Ende deutlicher als der Spielverlauf selbst, dennoch war der Erfolg der Freiburger Eisenbahner verdient. Der HCE hatte es selbst in der Hand das Spiel spannender und enger zu gestalten, scheiterte aber zu häufig am Freiburger Torhüter Sebastian Wiegert, der mit einer Quote von über 50 Prozent gehaltenen Würfen ein starkes Spiel zeigte.

Es bleiben vielversprechende Ansätze, die Mut für die drei verbleibenden Partien machen. Am wichtigsten wird sein, dass die Mannschaft im Training spielerisch wieder besser zueinander findet. Oder um es mit den Worten eines weit bekannten Freiburger Schlachtenbummler und ESV Freiburg-Anhängers auszudrücken: „Üben, Üüben!!“.

Für den HCE spielten

Simon Bührer, Simeon Rapp, Felix Fechner (1), Juri Lienert (7/4), Timo Grafmüller (8), Chris Wehrle (5/2), Sebastian Wabnitz, Florian Joos, Myron Zehner, Finn Schuhmacher, Stefan Walber (1), Sebastian Barnscheidt (2) Max Huth


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