Damen verlieren beim Tabellenführer
Da wäre mehr drin gewesen: Dieses Fazit zogen die HCE-Damen nach ihrer 15:12-Niederlage am Sonntag beim Tabellenführer TV Freiburg St. Georgen.
Wieder einmal machte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Furtwängler zunächst das Leben selbst schwer. Die Angriffe wurden häufig nicht konsequent zu Ende gespielt, sondern überhastet und mit unplatzierten Würfen abgeschlossen. Lediglich dem guten Abwehrverhalten (die gefährlichen Tempogegenstöße der schnellen Gegnerinnen wurden durch konsequentes Zurücklaufen meist unterbunden) war es zu verdanken, dass die Freiburgerinnen nach etwa 20 Minuten nur mit 5:1 in Führung lagen. Dann folgte die beste Phase der Emmendingerinnen: Bis zur Pause ließen sie gar kein Gegentor mehr zu und zeigten sich im Angriff etwas durchschlagkräftiger, der verdiente Lohn war der 5:5-Ausgleich quasi mit dem Pausenpfiff.
In der zweiten Spielhälfte trafen dann zwar endlich auch die Rückraumspielerinnen der HCE-Damen, allerdings gelang es der Mannschaft zu keinem Zeitpunkt, die beste Werferin der Freiburgerinnen in den Griff zu bekommen. Sie erzielte Tor um Tor - insgesamt 11 der 15 Treffer. Da es im Angriffsspiel der HCE-lerinnen weiterhin nicht richtig rund lief und zahlreiche Bälle leichtfertig weggeworfen wurden, rannten sie stets einem 1-3-Tore-Rückstand hinterher, blieben bis zum Stand von 12:10 aber dran. Dann gelang es den Freiburgerinnen, sich vorentscheidend auf 15:10 abzusetzen. Dem Team von Trainer Patrick Furtwängler blieb nur noch Ergebniskosmetik zum Endstand von 15:12 - und die Erkenntnis, dass da mehr drin gewesen wäre.
Für den HCE spielten gegen den TV Freiburg St. Georgen:
Anja Löhle, Andrea Krause, Lena Metzler (4), Carolin Janikowski (3/1), Janina Brinkmann (2/1), Kristina Holm (1), Lisa Müller (1), Lisa Häringer (1), Melanie Fuchs, Mira Grünwald und Roshyrll Manko.
